Arne Völker, Texter

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Einträge der Kategorie »Zu verkaufen«


Online vs. Klassik 1:0

Feb 2006
23

Die Übernahme der klassischen Werber von Springer&Jacoby durch Ihre frühere Online-Tochergesellschaft Elephant Seven verzögert sich. Grund unter anderem: Springer&Jacoby möchte in keine Holding, die so heisst wie ihre ehemalige Tochtergesellschaft. Nun die Preisfrage: Sind klassische Werber eitel?

(Wer mehr wissen will, hier gibt’s die Hintergründe)


Microsoft findet, Apple ist geschenkt

Feb 2006
21

Da hätte ich mir ja gar kein neues Laptop kaufen müssen: Microsoft verschenkt es ja. Das ist zur Abwechslung mal ein Grund zu bedauern, dass ich nicht in Amerika wohne. Wegen der schönen Gewinne, und weil da unbegrenzt Paradoxes möglich ist. (Danke Johnny, für den Tipp.)


Es ist Deutschland, und man kann es kaufen

Feb 2006
17

Endlich weiss ich, wen die Macher der Kampagne meinten als sie sagten: «Du bist Deutschland» - sie meinten dieses Huhn. Wie man an seinen Federn unschwer erkennen kann: Es ist Deutschland, keine Frage. Und man kann es sogar kaufen. Es steht nämlich im Schaufenster bei o.k. in der Alten Schönhauser Straße in Berlin - und ich vermute, es wird gegen Geld irgendjemand aus diesem Laden nach Hause begleiten. So günstig wird man selten wieder etwas oder gar jemand kaufen können, das Deutschland ist.

Oder ist noch mehr käuflich, was Deutschland ist? Wommöglich sogar richtig billig?


Darum bin ich ja hier

Feb 2006
15

Online-Werbung wird Milliardengeschäft, jetzt auch in Deutschland, schreibt die Werbewoche. Eben: Wer will den schon eine Million-Dollar-Homepage, wenn auch eine Milliarde drinliegt?


Werbung machen vs. Werbung verkaufen

Feb 2006
13

Während Arne Völker, Werber, in Zürich sein altes Powerbook für CHF 880.–bei ebay versteigert, wechseln an einem anderen Ort ein paar Sekunden Werbung von Nichtwerbern für 40′000 Dollar den Besitzer. Nach dieser Auktion wird der New Yorker Videoblog rocketboom.com 15 bis 60 sekündige Spots produzieren und für seine 130′000 bis 200′000 Zuschauer senden. (Oder spricht man bei Vlogs von casten?)

Werbung verkaufen gewinnt gegen Werbung machen 1:0

PS: Wer ein bisschen mehr sachlichen Hintergrund braucht, findet ihn bei Robert Basic. Freude über das Gelingen von Rocketbooms Auktion auch beim Berliner Web- und Videologger Johnny und seinem spreeblick.com.

PPS: Da meiner ja jetzt weg ist, ein 12-Zoll-Powerbook kann man natürlich auch neu kaufen: Bei Apple im Online-Store.


Jetzt pitcht auch der Anwalt

Feb 2006
13

Was bei Werbern längst üblich ist, trifft jetzt eine neue Berufsgruppe: die Anwälte. Die NZZ am Sonntag zitiert Heinz Schärer, Managing Partner der Zürcher Wirtschaftskanzlei Homburger: «Es gibt Situationen, da hat man den Eindruck, zum Wettbewerb eingeladen zu werden, obwohl die Entscheidung im Wesentlichen bereits gefallen ist.» Hier ist der ganze Artikel über Anwälte im Pitch.

Schön, sind wir Werber nicht allein. Oder?


Kommt jetzt die Gamma-Welle?

Feb 2006
12

Wer ein bisschen mit offenen Augen surft, hat sich an die neue Bescheidenheit gewöhnt: Services, die Bill Gates selbstbewusst als voll funktionstüchtig auf den Markt gebracht hätte, nennen sich heute dezent «beta». skype.com, immerhin bereits starke Marke der Internet-Telefonie, verzichtet erst seit kurzem auf den Zusatz. plazes.com, mit Ortskunde-Basistechnologie schon über ein Jahr am Markt, nennt sich noch immer so.

Jetzt erreicht die Bescheidenheit einen neuen Höhepunkt: Das Wohnplan-Portal roomsunited.com freut sich darüber, seine Seite Live zu schalten. Und was für eine Seite erscheint da? Wenn man der URL glaubt eine «Prelive Gamma»

Willkommen bei Arne Völker, Texter, dem sein Blog, weil er ja noch lernt, also irgendwie derzeit so etwas ist wie Prebirth-Omega? Was meint ihr, liebe Leser: Hilft es euch, wenn Anbieter sich mit nullstelligen Versionsnummern oder abgefahrenen griechischen Buchstaben im Voraus entschuldigen?


Ich war tot für Google

Feb 2006
06

Das war hart, irgendwann in den ersten Tagen dieses neuen Jahres 2006: mein Name gehörte mir nicht mehr. Ich habe mich selbst gegoogelt und war für Google gestorben. Tot. Weg vom Fenster.

Dabei war ich so stolz darauf, mit den Stichworten unter den ersten 10 zu landen, die mir wichtig sind: Arne, Völker, Texter. So wollte ich gefunden werden. Und wenn sich jemand zwei von drei Begriffen gemerkt hat und die dann googelt, dann hat er mich gefunden. Das war so von der Aufschaltung meiner Seite
arnevoelker.com im Oktober 2004 bis zum Dezember 2005. Anfang Januar nämlich war ich tot.

Zuerst konnte ich es überhaupt nicht fassen: Google kannte zwar immer noch mich besser als andere Menschen namens Arne Völker, aber nicht mehr meine eigene Seite. Das ist noch heute so. Ganz vorne steht meine Bücherliste bei Amazon. Dann der freundliche Link meines Kollegen Aurel Gergey, gefolgt von anderen Einträgen, die ich selbst angestossen habe, um einen Link zu bekommen. Gefolgt von journalistischen Berichten über mich und meine Arbeiten. Nur meine Selbstdarstellung, die zählte plötzlich nicht mehr.

Viel geleistet hat meine kleine Seite inhaltlich ja nicht gerade: Sie war im wesentlichen eine Visitenkarte im Netz. Und zwar eine ganz radikal reduzierte. Die URI hat meinen Namen gesagt, der Seitentitel auch. Die eine HTML-Seite hat eine Textgrafik gezeigt, wie sie auch auf meine Visitenkarte gedruckt ist. Und damit Blinde und Google auch wissen, was auf der Visitenkarte steht, stand im ALT-Text noch einmal das genau gleiche.

Das reicht heutzutage offenbar nicht mehr. Mit einer gewissen Schadenfreude stelle ich fest, dass auch andere Namen, die gerne gefunden werden möchten, Probleme haben. Und einfach nicht mehr bei Google auftauchen. Sogar Grosskonzerne mit starken Marken. Heute nämlich ist BMW.de für Google gestorben.

Das ist heute das Tagesthema der Blogger, die sich mit Google und Marketing auseinandersetzen, wie
Spreeblick oder Werbeblogger und war von einigen Experten wie Mario Sixtus in seiner Dezentrale oder von Philipp Lenssen und seinem Google Blogoscoped schon eine Weile angekündigt worden.

Google hat anscheinend beschlossen, dass auf einer Seite nicht nur Suchworte stehen müssen, sondern a) auch etwas irgendwie sinnvolles ÜBER die Suchworte. Und zwar b) für Maschinen und Menschen das gleiche. Ich bin glücklicherweise einen Schritt weiter als BMW. Ich habe den Handlungsbedarf bereits Anfang Januar erkannt - und bin heute in der Lage, so etwas zu betreiben das aussieht wie ein Blog. Und an dem ein paar Leser auch schon anfangen, Spass zu haben.

Jetzt ihr, liebe Leser: Lohnt es, dass ich für euch Inhalt erzeuge? Lest ihr mein Blog gern? Oder schreibe ich hier nur für Google?


Jetzt muss er weg

Feb 2006
02

Sniff. Ich war ja schon geil auf den Neuen. Und alles war blinkend und wunderbar und schön! Aber irgendwann kommt immer der harte Teil: dem Alten sagen, dass er gehen muss. Deswegen steht mein gar nicht so alter kleiner Apple jetzt vor der Tür und schmollt, genauer gesagt: bei ebay

Wer gibt meinem Powerbook G4 12″ ein neues Zuhause?

PS: Hier seht ihr übrigens den neuen, ist auch wieder ein 12-Zöller: Bei Apple im Online-Store.


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Dies hier ist ein Platzhalter. Es gibt ihn nur, damit ich eine Idee davon bekomme, wo bei diesem Theme die Sidebar2 platziert ist.

Hinweise

WordPress-Theme von praegnanz.de.