Da kündige ich meine Wohnung auf Ende Januar 2006. Und was tut die klügste Hausverwaltung der Welt? Sie teilt mir im Bestätigungsschreiben zur Kündigung mit:
Zwecks Vereinbarung von Besichtigungsterminen erlauben wir uns, Ihre Telefonnummer an Mietinteressenten herauszugeben.
Gesagt getant - das ist das Inserat auf homegate.ch. Ergebnis: Schon am ersten Tag des Erscheinens, am Dienstag, zwanzig Anmeldungen für die Besichtigungen heute und morgen - und ein Arne, der nicht zum Arbeiten kommt. Drum spreche ich ein Sprüchlein auf den Anrufbeantworter, das weiteren Interessenten den Mut nehmen soll.
Hallo. Wir haben schon zwanzig Besichtigungstermine für Freitag und Samstag vereinbart. Falls wir wieder erwarten die Wohnung mit so vielen Interessenten doch nicht losgeworden sein sollten, rufen wir Sie ab Montag zurück - vorausgesetzt, Sie hinterlassen Name und Nummer nach dem Ton.
Das Telefon ist leise, aber vibriert so oft, dass es einmal am Tag geladen werden muss. Ungezählte Anrufe bleiben unbeantwortet. Zehn unerschrockene hinterlassen eine Nachricht und wollen auf die Warteliste.
Und was tut der als Makler völlig unerfahrenste Vormieter der Welt: Er entdeckt zwei Stunden vor dem ersten Besichtigungstermin, dass die klügste Verwaltung der Welt nur genau 5 (in Worten FÜNF) Anmeldeformulare geschickt hat. Darum gibt’s hier die fehlenden Formulare zum Download.
Sicher, ein neues Unternehmen hat vor allem dann Erfolg, wenn es das, was es macht, gut macht. Deshalb ist Youtube teuer von Google gekauft worden, und nicht einer der unzähligen anderen Videoservices. Aber diese Idee hier, die hätte ich gerne gehabt. Und so einen Namen hätte ich ihr auch gerne gegeben: like.com.
Ich erzähle mehr davon, wenn ich’s ein bisschen ausprobiert habe. Aber ich bin sicher: I will like it. And you will like it, too.
Tausend mal Tausend sind auch eine Million. Und man kann statt Pixel ja auch Paintings verkaufen, muss sich der Künstler Sala aus Zürich gedacht haben. Die ersten mit ein bisschen Rabatt, abzüglich Versandkosten für Ware aus echter Handarbeit. Macht immer noch fast eine Million. Ich kauf trotzdem mal keins. Aber ich will euch dieses Stück zukünftiger Internetgeschichte nicht vorenthalten.
PS: Was gibt es 100′000 mal und kostet 10 Dollar? Was 100 mal für 10′000? Anregungen erbeten. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Projekt dieser Art…
Tja, liebe Leute, das frage ich mich öfter mal. Und als ich es mich das letzte Mal gefragt habe, habe ich angefangen, ein Geschäft daraus zu machen. Und jetzt fragt bitte nicht, was für eins. Sondern geht lieber selber gucken, ob ihr das für einen Blog haltet oder für einen Shop: i.ch-b.in
PS: Wenn ihr hier seit Wochen neuen Inhalt vermisst habt – jetzt wisst ihr, weshalb ich euch vernachlässigt habe. Ich hoffe, ihr könnt das verzeihen…
Es gibt diese Momente, da schreibe ich an so viel Anderem, dass ich hier gar nicht dazu komme. Was mich auf eine Idee bringt: Ich könnte euch ja mal ganz nett dazu einladen, das zu ändern. Das geht nämlich ganz einfach.
Wann immer ich ein Produkt oder eine Dienstleistung empfehle, findet ihr bei mir einen Link dorthin, wo man’s kaufen oder buchen kann. Für manche dieser Links bekomme ich ein bisschen Geld. Für andere zwar kein Geld, aber wertvolle Erfahrungswerte darüber, wie Menschen sich auf Websites von Seite zu Seite klicken.
Beides ist für mich extrem wertvoll. Die Erfahrung später – vielleicht sogar in Projekten, in denen ich euch werde beraten können. Und die Provisionen natürlich sofort – umso mehr Zeit gewinne ich, hier für euch zu schreiben.
Fröhliches Klicken, und herzlichen Dank, euer Arne
So falsch liege ich offensichtlich nicht: Nicht nur ich empfehle Air Berlin für immer dann, wenn ich von Zürich nach Berlin will. Das Schweizer Wirtschaftsmagazin CASH sieht das auch für alle anderen Strecken so und setzt Air Berlin in allen drei Kategorien seines Airline-Tests auf Platz eins. Bewertet wurden dabei die Kategorien Flugtest der Redaktion, Erfahrungen von Vielfliegern sowie internationale Airline Ratings.
PS: Bucht ihr Air Berlin, dann bucht hier. – Mit jedem Einkauf und jeder Buchung durch einen Link in den Empfehlungen auf arnevoelker.com tut ihr etwas dafür, dass ich mehr Zeit hier im Blog verbringen kann.
Vor einer ganzer Weile hatte ich etwas verkürzt dargestellt, warum ich mich eigentlich hier im Netz rumtreibe. Damals habe ich mich so knapp und flapsig gefasst, weil ich es so gut nicht habe umreissen können, wie es dieser kurze Film tut. Den ganzen Artikel lesen »
Das aber ist nun tatsächlich Werbung. Denn im Gegensatz zu der hier, von der ich behauptet habe, sie sei keine, hab ich nichts selber geschrieben, ausser einer Bewerbung an Google.
Die haben mich jetzt aufgenommen in ihr Programm Adsense, und so kann ich hier was zeigen, was andere getextet haben. Und es gibt keinen anderen Grund dafür, dass diese Box hier erscheint als: ich mache Werbung für Geld. Und dieses Mal nicht als Werber – sondern als Verleger.
Kann ich mir das leisten als Werber, was meint ihr?
PS: Manchmal erscheinen hier – weil Google die Anzeigen passend zu den Stichworten meiner Inhalte aussucht – sogar Anzeigen fremder Texter. Das kann ich mir ausnahmsweise sicher leisten, während ich die nächsten zwei Wochen Urlaub mache…
Gutscheine sind out. Zu vielen Menschen sind ihre Gutscheine der Deutschen Bahn, billig geschossen bei Aldi, ungenutzt verfallen – und gerade wiederholt sich die Geschichte mit den Fulggutscheinen der Schweizer Airline Helvetic: Gestern war im ronorp.ch der 99-Franken-Gutschein mit Verfall 31.3. für 50 Franken zu haben. Und hier bei ebay steht der 19-Euro-Gutschein mit Verfall 30.6. auf CHF 12.52
Was läge da für den cleveren Marketer näher, sich die Kunden nicht um Gutscheine kloppen zu lassen, sondern gleich direkt um Geld? Die deutsche Supermarkt-Kette Plus macht’s vor und macht einen gigantischen Rummel um zweitausend 100-Euro-Scheine, die sie zum Preis von 89.- Euro verkauft.
PS: Wenn Notenbanker behaupten, die Zeit des billigen Geldes sei vorbei, dann irren sie. Die Zeit des billigen Geldes beginnt gerade erst.
Ihr kennt das Paradox von Magritte, das eine Pfeife zeigt und gleichzeitig behauptet, es sei keine Pfeife? Nun, so ist das hier auch: Dieses Banner ist keine Werbung. Sondern ein Beispiel aus einer Kampagne, an der ich getextet habe:
Falls allerdings jemand von meinen Lesern in Deutschland aber gerade ein neues Handy braucht oder seine Gespräche nicht mehr nach Minuten bezahlen möchte, nun, für diesen Fall ist ceci eben doch une publicité. Einfach draufklicken, und ich werde nicht nur fürs Texten bezahlt, sondern fürs Verkaufen gleich noch einmal. Das nenne ich Synergien!