Was, wenn der Irak-Feldzug zu viel Geld verschlingt? Dann fällt wahrscheinlich auch eine der letzten noch werbefreien Zonen. Den ganzen Artikel lesen »
Endlich Ferien. Ich bin recht müde vom letzten halben Jahr. Darf jetzt aber ausruhen: ganze drei Wochen. So lange habe ich schon lange nicht mehr am Stück Ferien gemacht. Nicht, seit ich in der Werbung arbeite. Am 13. August bin ich dann für meine Kunden wieder da.
Die erste Reiseetappe führt, wie das bei Gastarbeitern so ist, in die Heimat: nach Berlin. Da darf Benjamin zu seinem Geburtstag am Sonntag seine näheren Verwandten sehen, die viel zu weit entfernt wohnen.
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also ich finde, der zvv nimmt’s im moment ein bisschen zu genau mit der glaubwürdigkeit seiner werbebotschaft.
Das schreibt mir der Dave. Vielen Dank für die Inspiration. Ich finde das auch: Ihr könnt aufhören mit dem Regen…
Ist der letzte Eintrag wirklich schon so lange her? Wenig bloggen ist so schwierig, da passiert’s einem schnell einmal, dass man dann gar nicht mehr bloggt…
Bald schon ist das Jahr zu Ende. Und endlich tue ich mal, was ich mir schon seit Anfang des Jahres vorgenommen hatte: mein Portfolio zu bloggen. Oder anders gesagt: die Form des Bloggens zu nutzen, um meine Arbeitsproben auszustellen. Bisher ist das ja immer daran gescheitert, dass ich dachte, ich müsste eine Geschichte zu jeder Arbeit erzählen.
Wie ihr merkt, erwischt er mich gerade eben schon wieder: der Zwang, eine Geschichte erzählen zu müssen. Nur gut, dass ich diesmal den Anlauf mit der Geschichte nicht nur für ein einziges Stück aus meinen Arbeiten brauche, sondern gleich für sechs Arbeiten auf einmal - alle die Filme, die ich in den letzten Tagen beschafft und hochgeladen habe.
A propos Hochladen: Während meine Seite bei Youtube Spot für Spot wächst, fällt mir etwas Unglaubliches auf: Meinen Alinghi-Film hatte ich nämlich bereits im Februar einmal testweise auf Youtube eingestellt. Das Ergebnis: 1′502 Menschen haben ihn sich bereits dort angesehen, 20 Nutzer haben ihn zum Favoriten gemacht, 1 Blog und ein MySpace-Profil verlinken darauf - und das alles, ohne dass ich irgendeinem Menschen davon erzählt habe.
Was soll erst passieren, wenn ich jetzt dich und ein paar anderen Freunde und Kollegen einlade, dir mal meine Filme anzusehen? Hätte Google sich in diesem Fall Youtube überhaupt noch leisten können?
PS: Für alle, die den Deal des Jahres nicht mitbekommen haben, hat Robert eine schöne Zusammenfassung der Ereignisse, als sie passierten: 1.650.000.000 USD = Google hat YouTube gekauft
Manchmal kommt mir die Blogosphäre ein bisschen so vor wie Schrille Passt Stille Post. Entdeckt doch Robert hierin Werbung für ein angeblich sehr erfolreiches PennerVZ.
Dabei war das ursprünglch mal eine Kampange meines ehemaligen Arbeitgebers Publicis war für eine Zürcher Obachlosenzeitschrift, die mangels Erfolg demnächst schliessen muss.
So bekommt das Strassenmagazin Surprise eben doch noch eine zweite Chance - und sei’s nur durchs Recyceln der Werbung.
Schreibt doch die Zürcher Werbeagentur JWT+H+F in einem der ersten Einträge auf ihrer neuen «Konversationswebsite»:
«Kontrolle ist gut, Selbstorganisation ist besser»
Dann will ich diesem Beitrag meinen Kommentar hinzufügen. Ganz nett eigentlich, ein klein bisschen ironisch vielleicht. Aber im Grunde ein schöner Willkommensgruss. Aber was passiert? – Nichts: mein Kommentar wird zur Moderation festgehalten. Vielleicht irgendwann freigeschaltet. Morgen vielleicht? Jetzt jedenfalls, ein paar Stunden später, noch immer nicht. Und dann frage ich mich ernsthaft, wie ernst JWT+H+F das meint, das mit der Konversation.
PS: Trotzdem herzlichen Glückwunsch zur Wortschöpfung «Konversationswebsite». Andere würden das einen Blog nennen. Aber dann würde es schwierig werden zu behaupten, ihr wäret die Ersten…
Nein, das sage nicht ich. Das sagt Cary Steinmann, in der Schweizer Werbebranche vielen als Querulant und einigen als Visionär bekannt – und meinen Lesern aus diesem Artikel hier. In der nicht ganz so verkürzten Variante liest sich Steinmanns Bekenntnis zur Langeweile in seinem Interview mit persoenlich.com so:
Wenn ich mir – gerade jetzt im Zusammenhang mit der Fussball-WM – die Werbespots anschaue, dann schlafen mir die Füsse ein. Ich kann es einfach nicht mehr sehen. Mag Werbung bei jüngeren Menschen immer noch Begeisterung auslösen, ich habe mittlerweile eine Reiseflughöhe der Ansprüche erreicht, auf der sie mich nur noch langweilt.
Weil damit aber die Jahre bis zur Rente nicht zu füllen sind, wechselt Steinmann an die Zürcher Fachhochschule Winterthur – und wird dort ein Institut für Marketing aufbauen. Vermutlich nicht der schlechteste Schritt für einen, der seine Grösse vor allem durch Querdenken beweist. Ich bin gespannt und wünsche viel Erfolg.
Anscheinend treff ich ja intuitiv total zen-mässig ins Ziel, wenn ich zur Zeit gerade nicht blogge: Nämlich wie Johnny. Oder wie _ix.
PS: Aber war es noch zen-mässig, diese Zeilen hier zu schreiben?
Viel mehr kann ich den Worten gar nicht hinzufügen, die ich für Vontobel im Rahmen dieser Kampagne getextet habe – und die heute im Sportteil der NZZ erschienen sind.
Ich wünsche der Schweizer Nati viel Erfolg im Achtelfinal.
Oder, volkstümlicher gesagt: Hopp Schwiiz!