Nur ganz schnell, bevor ich noch lange darauf warte, dass ich die Daten so gross bekomme, dass man den Lauftext auf ihnen auch lesen kann. Hier ist sie: die Kampagne zum Launch von Acredis, dem unabhängigen Schweizer Beratungszentrum für die plastische Chirurgie.
Und solange die grossformatigen Abzüge noch nicht da sind, muss, wer jetzt schon wissen will, was auf der Brust eigentlich draufsteht, das eben anderswo nachlesen. Zum Beispiel hier.
Die Headline stimmte für Philipp Lahm und seine Mannschaftskollegen ja nun überhaupt nicht, als die am Freitag abend überraschend schnell in der 6. Minute in Führung gegangen sind. Das war sogar ziemlich überraschend und alles andere als lahm…
Offensichtlich hat es ja funktioniert mit dem Heimvorteil, den die Agentur Unikat und ich im ersten WM-Inserat für die Bank Vontobel angekündigt hatten.
Für die Kampagne in sich stimmt die Headline auch nur begrenzt. Denn mit dem zweiten Inserat haben wir am Samstag überrascht. Vor allem damit, im Gegensatz zum ersten Inserat keine Aussage zu einem spezifischen Spiel zu machen.
Für die Vontobel als Absender aber stimmt die Aussage voll und ganz, die seit eh und jeh als Tugend gilt – im Fussball wie im Banking: «Wir landen keine Überraschungstreffer.»
Schon merkwürdig, heute hier in der Schweiz zu sitzen und von dort über den Heimvorteil Deutschlands zu sinnieren. Vor allem deshalb, weil in der Schweiz vermutlich alle für Costa-Rica sind.
Aber dieses Inserat hier hier habe ich ja bereits vor ein paar Wochen getextet. Heute ist es als erstes von vielen erschienen (unter anderem in der NZZ), mit denen die Schweizer Privatbank Vontobel während der nächsten vier Wochen die Spiele der WM begleitet. Jedes wieder mit einer neuen Headline, die passend zur Begegnung auf dem Rasen den Bogen in die Welt der Banken und Börsen schlägt.