Arne Völker, Texter

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Einträge der Kategorie »Bücher lesen«


Reisebericht eines T-Shirts

Jun 2006
05

Wenn ich auf i.ch-b.in schon T-Shirts verkaufe, dann wollte ich doch wenigstens auch ein wenig mehr darüber herausfinden, wie das Business mit den T-Shirts so läuft. Denn spreadshirt.net macht es einem zwar vergleichsweise leicht, mit eigenen Designs einen Shop aufzumachen. Aber dann weiss man eigentlich noch immer nichts…

Was ich deshalb inzwischen über die Vor- und Nachteile verschiedener Druckverfahren erfahren habe, werde ich euch nur auf Anfrage offenbaren. Ein paar Erkenntnisse über den globalen Markt der T-Shirts sind allerdings für jeden wertvoll. Vor allem, wenn man die so toll zwischen zwei Buchdeckel gepackt bekommt wie von Pietra Rivoli in «Reisebericht eines T-Shirts. Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft» Den ganzen Artikel lesen »


Vorfreude macht produktiv

May 2006
29

Immerhin war Donnerstag ein Feiertag, wie auch immer man den nennen mag: Auffahrt, Vatertag, Himmelfahrt. So ist meiner Arbeitswoche nicht ganz so schlimm aufgefallen, dass für mich, wie die ganze letzte Woche, Bett-Tag war – wegen Erkältung. Trotzdem ist natürlich eine Menge liegengeblieben, und diese Menge kleiner Dinge stresst mich. Sie stresst mich so sehr, dass ich mich dringend kurz über den Terror der kleinen Dinge erheben muss. Und das tue ich hiermit. Den ganzen Artikel lesen »


Konservativ in sieben Tagen

Mar 2006
09

«Die perfekte Führungskraft gibt es nicht – und wer nach Vollkommenheit strebt, hat schon verloren.»

Das hat mir der Klappentext versprochen – und wild entschlossen, zwar nicht perfekt zu sein, aber gerade deshalb in weniger Zeit mehr zu vollbringen, war dieses Buch meins.

Ein bisschen habe ich es auch deshalb gekauft, weil Fredmund Malik, immer wenn ich ihn in Talkshows gesehen habe, irgendwie so kultiviert seriös wirkt. So wie Björn Engholm zum Beispiel oder Helmut Schmidt. Dass Managementgurus davon sprechen, Führungskräfte sollten nicht perfekt sein, das mag ja noch angehen. Aber dass so ein distinguierter Elder Statesman wie Malik das sagt?

Beim Lesen haben ich dann zuerst einmal Maliks Credo entdeckt, dass Effizienz nur bedeute, etwas richtig zu tun. Aber noch lange nicht zu Effektivität führe – also dazu, das Richtige zu tun. Was ich auch gerne erzähle, seit ich diese Weisheit irgendwo mal aufgeschnappt habe. Was mir Malik gleich noch mal viel sympathischer macht. Und was mich empfänglich macht dafür, aus seinem Buch nicht nur viel über Aufgaben und Werkzeuge zu lernen, sondern auch über Grundsätze und Werte. Denn dieses Buch entwickelt ungefähr den gleichen Sog wie ein John F. Kennedy, wenn der fordert: Frage nicht, was dein Land für dich tun kann. Sondern was du für dein Land tun kannst.

Lange schon habe ich niemand mehr so geschliffen von Grundsätzen reden hören und so in sich selbst ruhend urteilen über richtig und falsch. (Vermutlich wollte ich auch lange aktiv nichts von solchem Erwachsenenkram aus den 50er-Jahren hören.) Malik selbst behauptet, seine Haltung sei liberal. Weil ich aber mich liberal finde, ist er irgendwie schon konservativ. Bin ich das jetzt – nach sieben Tagen – auch geworden?

Wer Malik selbst ausprobieren will: Lest hier sein Plädoyer gegen Neoliberalität im Cicero. Und das Buch könnt ihr gleich bei amazon.de oder books.ch bestellen.


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