Man braucht keine Agentur, um eine Schweizer Adaption zu machen. Ein Texter reicht. Egal, ob die Quellsprache Englisch, Französisch oder Hochdeutsch ist. Und egal, ob die Zielsprache Hochdeutsch, Züritüütsch, Bärndüütsch oder eine andere Schweizer Mundart ist. So wie hier mit TBWA\ Berlin für den Spot «Zeig’s Uns» aus der aktuellen Kampagne adidas Running.
Kunde: Adidas Einsatz: Schweiz, 2007 Agentur: TBWA\ Berlin Creative Direction: Kurt Georg Dieckert, Stefan Schmid Text: Markus Ewertz Art Direction: Leila El-Kayem Adaption: Arne Völker
Ich sollte es ja eigentlich wissen. Schliesslich habe ich den Namen erfunden. Isabelle hat das Logo gemacht. Und Dario wird die Website programmieren.
Aber natürlich war der Name nicht das Erste. Vorher kam die Idee, was für Inhalte unbedingt dringend mal im Web veröffentlicht werden müssten, die bisher so noch nirgendwo auf einen Blick zu sehen sind.
Was für Inhalte würdet ihr denn erwarten auf einer Seite namens MARQETS? Tragt einfach eure Vermutungen hier in den Kommentaren ein. Ich freue mich drauf.
Endlich Ferien. Ich bin recht müde vom letzten halben Jahr. Darf jetzt aber ausruhen: ganze drei Wochen. So lange habe ich schon lange nicht mehr am Stück Ferien gemacht. Nicht, seit ich in der Werbung arbeite. Am 13. August bin ich dann für meine Kunden wieder da.
Die erste Reiseetappe führt, wie das bei Gastarbeitern so ist, in die Heimat: nach Berlin. Da darf Benjamin zu seinem Geburtstag am Sonntag seine näheren Verwandten sehen, die viel zu weit entfernt wohnen.
Auch aus nichts als Stockbildern kann man eine Menge machen. Wenn man in der Agentur ein bisschen spielt. Und nachher auch die Menschen spielen lässt, die eines von den vier Autos während der Herbstpromotion kaufen oder leasen sollen. Am besten spielt ihr mal selbst mit dem Mercedes-Benz Webspecial «Goldener Oktober»
Kunde: Mercedes-Benz Einsatz: Deutschland, 2003 Agentur: GFT, Berlin Creative Direction: Kay Koester Text: Arne Völker
Und schön, dass sich die Leute von der alinghi auch dieses Mal wieder bei mir bedanken.

Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich beim ersten Mal ja sogar fast so etwas wie mitgeholfen. Mit diesem Film, nämlich.
Arne, Isabelle und Benjamin suchen eine Wohnung. Wieso eigentlich? Haben die nicht gerade ihre Traumwohnung gefunden? Ja, das dachten wir. Aber nicht alles im Leben kommt, wie man sich das wünscht. Denn was ausgesehen hat wie eine Traumwohnung, ist zwar eine. Sie liegt nur leider völlig am falschen Ort.
Warum Beinwil am See zwar ein wunderschöner Ort ist, aber für uns so völlig falsch, das ist eine lange Geschichte. Ich werde sie euch demnächst hier in kurzen Häppchen erzählen. Aber zuerst einmal muss ich das Wichtigste tun: euch um Hilfe bitten.
Wir wollen zurück nach Zürich. Nein, das ist nicht stark genug: Wir haben Heimweh und müssen unbedingt wieder zurück nach Zürich. In ein Quartier, das lebt. Wo man mit dem Kinderwagen in ein nettes Café spazieren kann. Wo man Lebensmittel nicht nur im Supermarkt einkaufen kann. Wo Benjamin, wenn’s denn soweit ist, auch gerne in die Schule geht. Und wo man nicht für jeden Weg das Auto braucht. (Wenn man es irgendwo abstellen kann, schadet das der natürlich auch nicht…)
Wir suchen einen Ort, wo das Tram zwar in der Nähe ist, aber nicht direkt durch die Wohnung fährt. Wo man aus den Fenstern nicht gleich an die nächste Wand blickt. (Gegen einen Blick auf See oder Limmat hat natürlich auch niemand was…) Und wo es nicht nur bei Sonnenschein hell ist.
Bitte meldet uns bitte alles, worauf diese Beschreibung hier auch nur annähernd passt:
Wir brauchen mindestens drei Zimmer (oder 100 Quadratmeter) zum Wohnen. Plus mindestens ein Zimmer (oder 20 Quadratmeter) zum Arbeiten. Also insgesamt mindestens vier Zimmer (oder 120 Quadratmeter). Wir nehmen’s gerne auch noch grösser, wenn wir Teile der Fläche untervermieten können; ob zum zum Wohnen oder Arbeiten, das zeigt sich nach den Gegebenheiten des Objekts.
Wir haben das gerne unter einem Dach. Aber nicht zwingend auch in der selben Wohnung oder gar derselben Etage. Wenn also jemand von euch nicht eine Wohnung weiss, die diese Kriterien erfüllt, sondern eine Kombination aus einer Wohnung und einem Gewerberaum, einer Wohnung mit einer Mansarde, zweier Wohnungen - auch dann bitte unbedingt Bescheid sagen.
Wir brauchen keinen Luxusausbau und zahlen gut und pünktlich jede Miete, die kein Wucher ist. Für unsere Minimumfläche von 120 Quadratmetern rechnen wir mit rund 3′000 Franken. Für 180 Quadratmeter lägen auch 4′500 drin. Keine Frage, dass wir gerne auch weniger zahlen.
Der liebste Einzugstermin ist uns der 1. Oktober 2007. Wir sind aber flexibel, gerne ab sofort. Oder auch später. Und das ganze nehmen wir, wenn’s toll ist, auch befristet - mindestens aber bis September 2008, schiesslich wollt ihr ja dann mal ein Jahr Ruhe haben vor Einträgen wie diesem. Oder?
Nach langem Umbau bei plazes.com scheint es jetzt wieder so weit zu sein: Ich kann euch zeigen, wo ich gerade bin. Dafür tue ich keinen Handschlag; sondern mein Rechner zeigt euch, wo er gerade ist, wenn er an ist. Wie hier, zum Beispiel:
Und wer auch da ist, wo ich bin, der muss mir dann nicht virtuell guten Tag sagen – sondern kann das einfach mal ganz real machen.
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also ich finde, der zvv nimmt’s im moment ein bisschen zu genau mit der glaubwürdigkeit seiner werbebotschaft.
Das schreibt mir der Dave. Vielen Dank für die Inspiration. Ich finde das auch: Ihr könnt aufhören mit dem Regen…
Wer mir auf dem Weg ein Fax senden möchte, den er gewohnt ist, hat derzeit Pech. Die Nummer +41.44.500.50.71 ist gestorben. Oder soll ich sagen, sie ist ermordet worden? Den ganzen Artikel lesen »
Zum Glück gibt es treue Leser, die es bemerken, wenn es neue Beiträge gibt. Oder soll ich sagen: deren RSS-Reader es merkt? Manchmal würden die sogar etwas sagen wollen. Ist ja auch ein denkwürdiger Moment, wenn nach über sechs Monaten mal wieder ein Beitrag bei mir erscheint.
Aber kommentieren geht ging nicht. Nur eine weisse Seite kommt, schreibt mir Leser Christian. Vielen Dank für diese Mitteilung. Und schon hat sich das gebessert: Die Kommentarfunktion ist wieder offen für alle, die mir was sagen wollen.
PS: Das war die Lösung. Danke dafür, Mike.