Ich habe leider keine Filme für Cailler machen dürfen, weder für choc’n’go noch die anderen Produkte, den Pitch habe ich mit Publicis gegen JWT+H+F verloren. Aber wenigstens etwas ist Cailler von mir geblieben: der Name für’s Produkt choc’n'go.
PS: Gibt’s choc’n'go eigentlich noch in der Schweiz? Oder nur noch in Frankreich – und dort unter dem Brand Nestlé statt Cailler?
Sicher, ein neues Unternehmen hat vor allem dann Erfolg, wenn es das, was es macht, gut macht. Deshalb ist Youtube teuer von Google gekauft worden, und nicht einer der unzähligen anderen Videoservices. Aber diese Idee hier, die hätte ich gerne gehabt. Und so einen Namen hätte ich ihr auch gerne gegeben: like.com.
Ich erzähle mehr davon, wenn ich’s ein bisschen ausprobiert habe. Aber ich bin sicher: I will like it. And you will like it, too.
Schreibt doch die Zürcher Werbeagentur JWT+H+F in einem der ersten Einträge auf ihrer neuen «Konversationswebsite»:
«Kontrolle ist gut, Selbstorganisation ist besser»
Dann will ich diesem Beitrag meinen Kommentar hinzufügen. Ganz nett eigentlich, ein klein bisschen ironisch vielleicht. Aber im Grunde ein schöner Willkommensgruss. Aber was passiert? – Nichts: mein Kommentar wird zur Moderation festgehalten. Vielleicht irgendwann freigeschaltet. Morgen vielleicht? Jetzt jedenfalls, ein paar Stunden später, noch immer nicht. Und dann frage ich mich ernsthaft, wie ernst JWT+H+F das meint, das mit der Konversation.
PS: Trotzdem herzlichen Glückwunsch zur Wortschöpfung «Konversationswebsite». Andere würden das einen Blog nennen. Aber dann würde es schwierig werden zu behaupten, ihr wäret die Ersten…