Bald schon ist das Jahr zu Ende. Und endlich tue ich mal, was ich mir schon seit Anfang des Jahres vorgenommen hatte: mein Portfolio zu bloggen. Oder anders gesagt: die Form des Bloggens zu nutzen, um meine Arbeitsproben auszustellen. Bisher ist das ja immer daran gescheitert, dass ich dachte, ich müsste eine Geschichte zu jeder Arbeit erzählen.
Wie ihr merkt, erwischt er mich gerade eben schon wieder: der Zwang, eine Geschichte erzählen zu müssen. Nur gut, dass ich diesmal den Anlauf mit der Geschichte nicht nur für ein einziges Stück aus meinen Arbeiten brauche, sondern gleich für sechs Arbeiten auf einmal - alle die Filme, die ich in den letzten Tagen beschafft und hochgeladen habe.
A propos Hochladen: Während meine Seite bei Youtube Spot für Spot wächst, fällt mir etwas Unglaubliches auf: Meinen Alinghi-Film hatte ich nämlich bereits im Februar einmal testweise auf Youtube eingestellt. Das Ergebnis: 1′502 Menschen haben ihn sich bereits dort angesehen, 20 Nutzer haben ihn zum Favoriten gemacht, 1 Blog und ein MySpace-Profil verlinken darauf - und das alles, ohne dass ich irgendeinem Menschen davon erzählt habe.
Was soll erst passieren, wenn ich jetzt dich und ein paar anderen Freunde und Kollegen einlade, dir mal meine Filme anzusehen? Hätte Google sich in diesem Fall Youtube überhaupt noch leisten können?
PS: Für alle, die den Deal des Jahres nicht mitbekommen haben, hat Robert eine schöne Zusammenfassung der Ereignisse, als sie passierten: 1.650.000.000 USD = Google hat YouTube gekauft
Als die Alinghi den America’s Cup gewonnen hat, war die Segelbegeisterung in der Schweiz auf dem Höhepunkt. Grund genug, noch einen Film mehr zu machen mit den Sponsoring-Engagements der UBS. Dieses Mal mit dem Frauenteam der Nautor im Volvo Ocean Race.
Kunde: UBS Einsatz: weltweit, 2001 Agentur: Publicis, Zürich Creative Direction: Markus Gut Art Direction: Michael Schönhaus Text: Tom Gundy, Arne Völker
Kunde: Freixenet Einsatz: Nordeuropa, 2001 bis 2004 Agentur: Pucci, Sulzer, Zürich Creative Direction: Däni Sulzer Art Direction: Däni Sulzer Text: Arne Völker
«Stay Parked», das ist die Botschaft, die Orange in Laax Tagesbesuchern mit auf den Weg geben will. Oder eben gerade nicht auf den Weg: Denn wer vor der Rückfahrt von der Piste nach Zürich noch in der Orange Cube Bar einkehrt, hat nicht nur Spass. Er erspart sich auch den Stau auf dem Heimweg. Ganz einfach und günstig umgesetzt: mit animierten Standbildern aus dem Fotoshooting für die Plakate der gleichen Kampagne.
Kunde: Orange, Schweiz Einsatz: Layout, 2003 Agentur: Bluespirit, Schlieren Creative Direction: Arne Völker Art Direction: Joël Giroud, Isabelle Aebi Text: Arne Völker
Mit diesem Film hat Raiffeisen Schweiz die Zukunft betreten, die heute Gegenwart ist: Online-Banking für den Massenmarkt.
Kunde: Raiffeisen, Schweiz Einsatz: Schweiz, 2001 bis 2003 Agentur: Pucci, Sulzer, Zürich Creative Direction: Däni Sulzer Art Direction: Däni Sulzer Text: Arne Völker
Das Ericsson R310s ist immer ein bisschen härter drauf, auch zu Weihnachten. Das Promotionsangebot «Crystal Pack» inszeniert es deshalb wie den weissen Hai - nur eben im Schnee.
Kunde: Ericsson Einsatz: Schweiz, 2000 Agentur: Pucci, Sulzer, Zürich Creative Direction: Däni Sulzer Art Direction: Däni Sulzer Text: Arne Völker
Kunde: UBS Einsatz: weltweit, 2001 bis 2002 Agentur: Publicis, Zürich Creative Direction: Markus Gut Art Direction: Michael Schönhaus Text: Tom Gundy, Arne Völker
Manchmal kommt mir die Blogosphäre ein bisschen so vor wie Schrille Passt Stille Post. Entdeckt doch Robert hierin Werbung für ein angeblich sehr erfolreiches PennerVZ.
Dabei war das ursprünglch mal eine Kampange meines ehemaligen Arbeitgebers Publicis war für eine Zürcher Obachlosenzeitschrift, die mangels Erfolg demnächst schliessen muss.
So bekommt das Strassenmagazin Surprise eben doch noch eine zweite Chance - und sei’s nur durchs Recyceln der Werbung.
Da kündige ich meine Wohnung auf Ende Januar 2006. Und was tut die klügste Hausverwaltung der Welt? Sie teilt mir im Bestätigungsschreiben zur Kündigung mit:
Zwecks Vereinbarung von Besichtigungsterminen erlauben wir uns, Ihre Telefonnummer an Mietinteressenten herauszugeben.
Gesagt getant - das ist das Inserat auf homegate.ch. Ergebnis: Schon am ersten Tag des Erscheinens, am Dienstag, zwanzig Anmeldungen für die Besichtigungen heute und morgen - und ein Arne, der nicht zum Arbeiten kommt. Drum spreche ich ein Sprüchlein auf den Anrufbeantworter, das weiteren Interessenten den Mut nehmen soll.
Hallo. Wir haben schon zwanzig Besichtigungstermine für Freitag und Samstag vereinbart. Falls wir wieder erwarten die Wohnung mit so vielen Interessenten doch nicht losgeworden sein sollten, rufen wir Sie ab Montag zurück - vorausgesetzt, Sie hinterlassen Name und Nummer nach dem Ton.
Das Telefon ist leise, aber vibriert so oft, dass es einmal am Tag geladen werden muss. Ungezählte Anrufe bleiben unbeantwortet. Zehn unerschrockene hinterlassen eine Nachricht und wollen auf die Warteliste.
Und was tut der als Makler völlig unerfahrenste Vormieter der Welt: Er entdeckt zwei Stunden vor dem ersten Besichtigungstermin, dass die klügste Verwaltung der Welt nur genau 5 (in Worten FÜNF) Anmeldeformulare geschickt hat. Darum gibt’s hier die fehlenden Formulare zum Download.
Ich habe leider keine Filme für Cailler machen dürfen, weder für choc’n’go noch die anderen Produkte, den Pitch habe ich mit Publicis gegen JWT+H+F verloren. Aber wenigstens etwas ist Cailler von mir geblieben: der Name für’s Produkt choc’n'go.
PS: Gibt’s choc’n'go eigentlich noch in der Schweiz? Oder nur noch in Frankreich – und dort unter dem Brand Nestlé statt Cailler?