Während manche noch immer davon träumen, mit Werbung die Massen zu verführen, ist der Elektronikkonzern Philips längst auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Dort weiss man nämlich, dass niemand freiwillig Werbung sieht – ausser er wird im Rahmen einer Schutzgelderpressung dazu gezwungen.
Philips will verhindern, dass Zuschauer während der Werbepausen zappen. Dazu hat der Elektronikkonzern in den USA ein Patent angemeldet. Die neue Technologie soll das Umschalten während Werbepausen verhindern, wie die Netzeitung berichtet. Bei aufgezeichneten Sendungen soll ein Vorspulen unmöglich sein. Wer die Werbung trotzdem überspringen oder den Sender wechseln will, muss eine Gebühr entrichten. Der “Advertisement Controller” soll die Interessen von Fernsehsendern in Anbetracht der steigenden Zahl an Festplattenrekordern wahren.
Wie ich’s gerade im persoenlich.com gelesen habe, so mache ich das demnächst auch: Statt mir Mühe zu geben so zu schreiben, dass ihr das gerne lest, heuere ich ein paar Mafiosi an, die euch mit vorgehaltener Knarre zum Lesen zwingen – falls ihr kein Schutzgeld zahlt. Super Idee!
PS: Was für eine gigantische journalistische Leistung der Fachpublikation persönlich, diesen Schwachsinn weder zu selbst kommentieren noch einen Kommentar von irgendeinem Experten einzuholen, findet ihr nicht?
# kay on May 2nd, 2006
… wetten wir gucken doch gerne werbung!
http://www.apple.com/getamac/ads/
bye kay
# Arne Völker on May 2nd, 2006
Super, sehr schöne Filmchen. Danke, Kay