«Ihr werdet mich dafür lieben, dass ich eure Ärsche durch den Dreck geschleift habe.»
So oder so ähnlich kennt man es aus Hollywood, wenn Soldaten über sich ergehen lassen, was sich Ausbildung nennt. Die Amerikaner haben dafür einen besonderen Namen: Boot Camp.
Boot Camp ist also, widerspruchsfrei all das zu machen, was der Drill Instructor anordnet. Gesicht in den Dreck, mit Klamotten durchs Eiswasser oder auf dem Mac Windows installieren. Das nämlich ist, was uns jetzt ins Haus steht: Seit gestern kann man Apples Programm Boot Camp herunterladen. Mit dem läuft Windows XP auf den Intel-Prozessoren der neuen Macs. Und ab der nächsten Version Mac OS X «Leopard» wird Boot Camp schon gleich ins Betriebssystem integriert.
Soll uns das einen Vorgeschmack darauf geben, dass Sergeant Bill Gates nur darauf wartet, unser Drill Instructor zu sein, wenn Steve Jobs uns, seine Jünger, ins Boot Camp schickt? Selten habe ich so eine blöde Namenswahl für ein Produkt gesehen. Oder habe ich recht mit meinem Szenario, und der Name ist gar nicht so blöde?
# RanZler on April 6th, 2006
Sauber…kann dir nur voll zustimmen.
In diesem Sinne: Jawohl, Sir!!
# kai on April 7th, 2006
stimmt 100%!
ich glaube die haben nicht mal 0,2 sekunden nachgedacht, als sie das tool benannt haben. aber vielleicht kommt ihnen ja noch die erkenntnis :)
# Datenbaer on April 7th, 2006
Naja, stell es Dir doch mal anders herum vor: Du mußt eine so eklige Sache machen wie in einem Boot-Camp - nämlich Windows auf dem MAC installieren…dann stimmt der Name schon.
# Armin on August 21st, 2006
Der Name ist deswegen weil sie Windows User rekrutieren wollen..