Gutscheine sind out. Zu vielen Menschen sind ihre Gutscheine der Deutschen Bahn, billig geschossen bei Aldi, ungenutzt verfallen – und gerade wiederholt sich die Geschichte mit den Fulggutscheinen der Schweizer Airline Helvetic: Gestern war im ronorp.ch der 99-Franken-Gutschein mit Verfall 31.3. für 50 Franken zu haben. Und hier bei ebay steht der 19-Euro-Gutschein mit Verfall 30.6. auf CHF 12.52
Was läge da für den cleveren Marketer näher, sich die Kunden nicht um Gutscheine kloppen zu lassen, sondern gleich direkt um Geld? Die deutsche Supermarkt-Kette Plus macht’s vor und macht einen gigantischen Rummel um zweitausend 100-Euro-Scheine, die sie zum Preis von 89.- Euro verkauft.
PS: Wenn Notenbanker behaupten, die Zeit des billigen Geldes sei vorbei, dann irren sie. Die Zeit des billigen Geldes beginnt gerade erst.
# dL on March 9th, 2006
Das Ding ist hässlicher als die Warzen auf dem Schädel von George Burns. Und überhaupt, wie asozial sieht denn das aus, ein Geldschein auf dem Schreibtisch … Jemand, der sich so etwas auf den Schreibtisch stellt, zündet sich auch mit Geldscheinen Zigarren an. Wenn jemand so wirken möchte, bitte. Schrumpfender Freundeskreis garantiert, besten Dank.
Wenn ich einen Briefbeschwerer brauche, suche ich mir am Strand einen schönen Stein - ein Unikat, welches sich von seinen Kollegen nicht nur durch die Seriennummer unterscheidet.
Fuckin’ useless.