«Ich glaube nicht daran, dass Indien je eine weltweit tätige Werbeagentur hervorbringen wird, die, nur weil sie billiger ist, fähig sein wird, internationale Kunden zu bedienen»
Man muss sich die Worte von Maurice Levy, Chef der Publicis-Gruppe, mit denen
persoenlich.com ihn heute zitiert mal auf der Zunge zergehen lassen. Nö, nur weil Inder billiger sind, wird niemand zu ihnen outsourcen, da hat er sicher recht. Aber was, wenn die Inder ausserdem gut sein sollten?
Warum aber gründet Levy dann nicht nur Niederlassungen, wie es im persoenlich.com heisst, sondern kauft auch gross ein? (Zum Beispiel den Marketingdienstleister «Solutions») oder expandiert überhaupt?
Vielleicht, weil der indische Binnenmarkt so schnell wächst. Aber vielleicht auch, damit die indische Werbeagentur, die dann doch bald internationale Kunden betreut, keine indische Agentur ist, sondern eine internationale unter französischer Leitung? «Honi soit qui mal y pense», sagte schon Walter Ulbricht. Oder war von dem dieser Spruch hier?
«Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.»