Startuhren sind schon seit langem Geräte, die man im Wettkampfsport einsetzt. Also überall dort, wo Sportler in Bewegung gesetzt werden. Genauso, wie ein Countdown auf den Abschuss einer Rakete hin zählt.
Nun ist das Wort «Startuhr» auch das Ergebis der Aktion, auf das ich seit dem 14. Februar gewartet habe. Da war nämlich der Einsendeschluss der letzten Runde der Aktion «Lebendiges Deutsch» – und gesucht war ein deutsches Wort als Ersatz für «Countdown».
Ich hatte «Frist» vorgeschlagen (siehe auch «Letzte Frist für den Countdown»), ein super Wort für all die Fälle, wo ein Countdown läuft und also Zeit bis zum Handeln abläuft. Aber in Deutschland, einem Land, in dem ab sofort alle Gläser halbvoll sind und nie wieder halbleer scheinen werden, braucht es natürlich nicht nur ein kurzes und gutes Wort als Ersatz – nein: es braucht auch ein optimistisches Wort.
Und optimistisch, nun, das ist die Startuhr. Weist sie doch den Weg zu neuen Rekorden. Oder gar zur Weltmeisterschaft?
PS: Bis zum 14. März geht die nächste Runde, gesucht ist Ersatz für «Blackout» – und zwar nicht in der Bedeutung «Stromausfall», die ist ja klar; sondern für eine kurze Bewusstseinsstörung. Vorschläge an deutschesprache@gmx.net. Oder an mich, gleich hier in den Kommentaren.
# dL on March 9th, 2006
Kurze Bewusstseinsstörung?
Ich war kurz naak.
Aber das wollte ich eigentlich gar nicht schreiben - gute Worte haben im Deutschen wenig Chancen, sonst wäre es auch nicht “sitt”, sondern “flasch” geworden.