Liebes Blog, jetzt kommt zum ersten Mal der Moment, in dem ich dich für ein paar Tage werde allein lassen müssen. Ich hoffe also, du wirst schön brav sein allein zu Hause. Und mir keine Schande machen, während Isabelle und ich ein paar Tage in Amsterdam verbringen.
Klar: Natürlich hätte ich rechtzeitig vorher herausfinden können, wie man auch mit dem Handy bloggt. Zum Fotos machen benutze ich es ja längst, da könnte ich dir ja auch pro Tag mindestens ein MMS schicken, könntest du jetzt natürlich reklamieren.
Aber, so schwer der Trennungsschmerz auch fällt: Ich werde nicht deinetwegen damit anfangen, auch noch mobil modern zu werden. Irgendwo muss der Mensch des einundzwanzigsten Jahrhunderts ja seine Nischen haben, wo er in Ruhe ein bisschen rückständig sein darf.
Und damit diese Nische gepflegt wird, wird nicht nur nicht per Handy gebloggt, sondern auch das Powerbook nicht mitgenommen. Stattdessen kommen ins Gepäck: Style City Travel und Merian
. So besteht eine reelle Chance, dass ich nicht nur vorher noch eine Idee bekomme, was ich sehen will. Sondern das auch tatsächlich sehe.
Also: Mach’s gut, bis nächsten Samstag, ich hab dich lieb, Arne
PS: Wenn doch irgendwas schiefläuft – das Handy habe ich mit (so rückständig bin ich dann doch nicht). Das ist die Adresse unseres Hotels: hotelv.nl – Und wenn du ganz viel Sehnsucht nach uns hast und noch nachkommen willst, kannst du dir ja dort auch ein Zimmer via hotel.de reservieren.
Liebes Blog, jetzt kommt zum ersten Mal der Moment, in dem ich dich für ein paar Tage werde allein lassen müssen. Ich hoffe also, du wirst schön brav sein allein zu Hause. Und mir keine Schande machen, während Isabelle und ich ein paar Tage in Amsterdam verbringen.
Klar: Natürlich hätte ich rechtzeitig vorher herausfinden können, wie man auch mit dem Handy bloggt. Zum Fotos machen benutze ich es ja längst, da könnte ich dir ja auch pro Tag mindestens ein MMS schicken, könntest du jetzt natürlich reklamieren.
Aber, so schwer der Trennungsschmerz auch fällt: Ich werde nicht deinetwegen damit anfangen, auch noch mobil modern zu werden. Irgendwo muss der Mensch des einundzwanzigsten Jahrhunderts ja seine Nischen haben, wo er in Ruhe ein bisschen rückständig sein darf.
Und damit diese Nische gepflegt wird, wird nicht nur nicht per Handy gebloggt, sondern auch das Powerbook nicht mitgenommen. Stattdessen kommen ins Gepäck: Style City Travel und Merian
. So besteht eine reelle Chance, dass ich nicht nur vorher noch eine Idee bekomme, was ich sehen will. Sondern das auch tatsächlich sehe.
Also: Mach’s gut, bis nächsten Samstag, ich hab dich lieb, Arne
PS: Wenn doch irgendwas schiefläuft – das Handy habe ich mit (so rückständig bin ich dann doch nicht). Das ist die Adresse unseres Hotels: hotelv.nl – Und wenn du ganz viel Sehnsucht nach uns hast und noch nachkommen willst, kannst du dir ja dort auch ein Zimmer via hotel.de reservieren.
Wenn mich jemand fragt, die Musik auf meiner Festplatte kommt auch aus Frankreich. (Danke Max für die Inspiration.)
Ab 01.07.06 ist dieses freistehende Einfamilienhaus zu vermieten. Das Haus befindet sich in zentraler und dennoch sonniger, ruhiger lage. Einkaufsmöglichkeiten (Migros, Carrefour, Coop CityCenter, IKEA, JUMBO, MediaMarkt, etc.) sind bequem zu Fuss erreichbar.
Gut, weiss ich seit heute dank homegate.ch, was mir schon immer fehlte: Bequem zu Fuss zu IKEA!
PS: Wenn jemand ein schönes und günstiges Haus weiss, dessen Ausblick nicht auf die Autobahn führt: Her damit!
Das aber ist nun tatsächlich Werbung. Denn im Gegensatz zu der hier, von der ich behauptet habe, sie sei keine, hab ich nichts selber geschrieben, ausser einer Bewerbung an Google.
Die haben mich jetzt aufgenommen in ihr Programm Adsense, und so kann ich hier was zeigen, was andere getextet haben. Und es gibt keinen anderen Grund dafür, dass diese Box hier erscheint als: ich mache Werbung für Geld. Und dieses Mal nicht als Werber – sondern als Verleger.
Kann ich mir das leisten als Werber, was meint ihr?
PS: Manchmal erscheinen hier – weil Google die Anzeigen passend zu den Stichworten meiner Inhalte aussucht – sogar Anzeigen fremder Texter. Das kann ich mir ausnahmsweise sicher leisten, während ich die nächsten zwei Wochen Urlaub mache…
Auch wenn man der Kampagne «Du bist Deutschland» nicht folgen mag, dann ist das ja so ungefähr die härteste Form dessen, was man sich als Deutscher im Gegenzug als Selbstversuch antun kann: Ich bin Schweiz.
Sollte es doch so etwas geben wie deutschen Patriotismus?
Wohnt er, falls es ihn gibt, vielleicht im Stadion?
Lasst mich wissen, als wer ihr Platz nehmt im Largest Online Stadium.

(Vielen Dank Johnny für die Entdeckung.)
Trotz toller Preiskommunikation der swiss: Schon aus purem Lokalpatriotismus fliege ich viel öfter mit Air Berlin. Und kann’s nur empfehlen. Denn es gibt Sandwiches. Und was zu trinken. Und Stewardessen, die so klingen, wie eben nur Berlinerinnen klingen. Was dann einfach schon anderthalb Stunden früher mein Heimweh stillt.
PS: Für alle, die nicht wissen, wie Berlinerinnen klingen: Taxü nach Schönefeld. Diese Serie von Radiospots, die Michi Rüegg geschrieben hat, ist lustig und wunderschön. Leider völlig falsch gebrandet. Denn, eben: so klingt nicht die Swiss. So klingt Air Berlin.
In regionalen TV-Spots meiner Kindertage pflegte der Berliner Teppichhändler Hosni Sabet mit seinem unnachahmlichen Nahost-Akzent immer zum Abschluss seinen Claim aufzusagen: «Und nicht vergessen: Ehrliche Preise!»
Diese Spots waren schlecht gemacht. Aber inhaltlich ein Vorbild – und gerade deshalb so wertvoll. Hatte diese Spots auch irgendwer von den Verantwortlichen bei der Lufthansa in Erinnerung? Oder ist man bei der Lufthansa-Tochterfirma Swiss von ganz alleine darauf gekommen, den Preislügen ein Ende setzen zu wollen?
Frisch aus meiner Mailbox:

Ist irgendwer da draussen im Besitz von Aufzeichnungen der Spots von Sabet? Lasst es mich wissen, bitte.
Nach den Flügen erfasst die Last-Minute-Welle nun auch die Buchung von TV-Spots. Und nicht nur das: Wie im Reisemarkt auch wird der Vermittler überflüssig. Denn 30-Sekunden Prime-Time-TV gibt’s natürlich auch nur dann ab 18 Dollar, wenn die Mediaagentur eine automatisierte Online-Anwendung ist.
spotrunner.com ist derzeit schon benutzbar, nennt sich aber wie vieles im Web 2.0 noch beta. Der Dienst verkauft Werbezeiten, die bei amerikanischen Fernsehsendern bis zu letzt unverkauft geblieben sind.
Automatisierte Mediaagentur zu sein ist aber nur ein Teil des Angebots von spotrunner.com. Denn zwangsläufig fragt sich der Inhaber der Dönerbude, woher um Himmels Willen er den Spot bekommt, den er 30 Sekunden lang senden soll. Sehr hilfreich, bietet spotrunner.com gleich noch ein paar Vorlagen an, wie man zum eigenen Spot kommt.
Das habe ich für meinen fiktiven Kunden Dönör Küng mal ausprobiert. Die Branchenauswahl Food & Dining > Restaurants fördert eine ganze Menge Filmchen aus dem Stock-Lager zu Tage.
Nur dieser hier ist mediterran genug für meinen Döner. Leider redet der Sprecher bisher von griechischem Essen – und das wird sich durch mein Manuskript auch nicht ändern.
Denn das Formular fürs Briefing fragt zwar nach Aussprachehinweisen, und ich empfehle für Dönör Küng die folgenden Regieanweisungen:
Ö like in the french word oeuvre or hors d’oeuvre
Ü like in the i in king
Doch der Teil, der neu eingesprochen wird, betrifft nur das Voice-over zum Abbinder mit Logo und Adresse. Also gebe ich Gegensteuer zum Übermass an Griechenland und fordere im Claim: «Dönör Küng. Don’t be greek.»
Um euch diesen Film vorführen zu können, müsste ich ihn kaufen. Dafür gebe ich jetzt doch lieber keine 349 Dollar aus. Aber ihr könnt ja selber mal ein bisschen basteln. Viel Spass dabei!
(Mehr Hintergrund im ausführlichen Artikel bei zdnet.com. Und vielen Dank an Marshall für die Entdeckung.)
Das muss ich jetzt mal laut sagen. Nicht nur, damit ich weiss, wie’s klingt. Denn das Wort «Aussetzer» möchte ich der Aktion Lebendiges Deutsch vorschlagen als Ersatz für den Anglizismus «Black-out». Ich muss es auch deshalb laut sagen, weil ich den Einsendeschluss verpasst habe. Der wäre nämlich am 14. März gewesen. Also gestern. Und deshalb muss ich mich jetzt beeilen, der Stiftung Deutsche Sprache meinen Vorschlag doch noch zu mailen, damit er gewinnen kann:
Sehr geehrte Damen und Herren, wie schon im letzten Monat, als Ersatz für den Countdown gesucht war, braucht es auch für den Black-out mitnichten einen neuen Ausdruck. Für alle Bedeutungen des Wortes Black-out gibt es bereits ein taugliches deutsches Wort. Und zwar nicht nur die für geistigen – auch für elektrischen. Es heisst «Aussetzer». Mit freundlichen Grüssen, Arne Völker
Zur Historie: Letzten Monat ging’s dem Countdown an den Kragen – und heraus kam die Startuhr.