Ich bin nicht allein. Ganz andere Menschen als ich, noch dazu welche, die Blogs schreiben mit viel mehr Lesern, haben auch so Gedanken wie ich. Nämlich: Wie um Himmelswillen soll dieses Patchwork von Einträgen je zu einer sinnvollen Abfolge führen? (Johnny Haeusler in spreeblick.com)
Zum Glück habe ich meinen Blog aus genau dem Grund gestartet, um endlich von einem Zwang wegzukommen - dem Zwang etwas zu schaffen, das ein sinnvolles Ganzes ist. Um stattdessen an etwas zu arbeiten, das nie fertig wird. (Und deshalb glücklicherweise auch nicht perfekt sein muss, uff!)
Endlich denke ich wieder wie ein Journalist, der täglich Häppchen veröffentlichen darf, wenn ihn das Thema noch immer interessiert. Und der springt, wenn er was anderes spannender findet.
Und wenn dann René den Johnny kommentiert, er denke ja wie ein Journalist, dann kann ich nur sagen: zum Glück denkt der so, und nicht wie ein Marktforscher…
Wie wer würdet ihr denn gerne denken?
# jone on February 9th, 2006
Ich wäre glücklich, wenn ich mal ein-zwei Stunden überhaupt nicht denken könnte. Oder: Ich würd gern wollen, daß ich es schaffen könnte, mir selbst einzubilden, nichts denken zu müssen…
(Nach)Denken belastet…
…jone